Symposium für Gemeinschaft und Gemeinschaftsbildung «Zusammen Leben»

Symposium Zusammen leben Das Symposium für Gemeinschaft und Gemeinschaftsbildung bietet eine Plattform für einen lebendigen Austausch mit Gemeinschaften und gemeinschaftsinteressierten Personen aus der ganzen Welt und für die weltumspannende Vernetzung. In Form von Vorträgen, gemeinschafts­bildenden Prozessen, Workshops, Diskussions­runden, intimen Austauschrunden und persönlichen Gesprächen werden Themen rund um Gemeinschafts­bildung und das Leben in Gemeinschaft beleuchtet und vertieft, wie z.B. einander verstehen, Konfliktbewältigung, Sexualität, Kinder, Besitzdenken, Geld, Tantra, gemeinschafts­bildende Rituale, Liebe und Mehrfachbeziehungen. Diese Veranstaltungsreihe findet alle zwei Jahre statt.
Die Symposien beginnen jeweils am Donnerstagabend mit einem «Vorprogramm» in Form einer offenen Austausch-Runde für ein erstes Kennenlernen der Gemeinschaften untereinander. Das Hauptprogramm findet von Freitagvormittag bis Sonntagnachmittag statt. Bei abendlichem gemütlichem Beisammensein am Lagerfeuer gibt es Raum für musikalische und andere kreative Beiträge der Teilnehmenden. Ein vielfältiges Musikprogramm und Begleitprogramm (Kunstevent, Kinderecke, Morgenkreis, Yoga u.v.m.) umrahmen stets das Hauptprogramm.

Symposium 2016 «Zusammen leben»

Das erste Symposium fand im August 2016 statt zum Thema «Zusammen leben». Das Programm beinhaltete viele spannende Referate zu Themen und Fragestellungen wie z. B. «Was hält Gemeinschaft zusammen?» (Prof. Dr. Matthias Grundmann, Universität Münster); «Gemeinschaft als politische Notwendigkeit» (Rico Lütscher und Katja Long, Tamera) oder «Das Teilen von Geld und Besitz» (Marianne Principi, Kirschblüten-Gemeinschaft). «Wie wächst man in Gemeinschaft auf?», zu dieser Frage teilten Rahel Nicolet und Dario Principi ihre Erfahrungen («Mir wurde Gemeinschaft geschenkt – über das Aufwachsen in der Kirschblüten-Gemeinschaft»). Diverse Themen konnten in Workshops vertieft werden, z.B. «Tantra als Instrument der Gemeinschafts­bildung» mit Marianne Principi, Andreas Braun und Celina Burger aus der Kirschblüten-Gemeinschaft; «Bohmscher Dialog» mit Cornelia Principi, Kirschblüten-Gemeinschaft; «Beginn Gemeinschaft» mit Norbert Thiedemann aus der Gemeinschaft Domino. Das Symposium endete mit einer Podiumsdiskussion der ReferentInnen inklusive eines gemeinsamen Gesprächs mit den Teilnehmenden.

Symposium 2018 «Liebe im Feld»

Das zweite Symposium wurde im August 2018 zum Thema «Liebe im Feld» veranstaltet. Dieses Symposium fokussierte verstärkt auf gemeinsame Austausch-Runden, um ein lebendiges Miteinander-in-Beziehung-Sein oder -Kommen zu begünstigen. Übungen wie «Durch das spirituelle Träumen eine neue Welt schaffen» von Danièle Nicolet Widmer erlaubten Einblicke in die Möglichkeit, Gemeinschaft oder «Liebe im Feld» auf einer tieferen Ebene kennenzulernen. Das vertiefende Workshopprogramm wurde zusammen mit verschiedenen Gemeinschaften gestaltet und bot ganz praktische Themen an wie z.B. «Gelebte Gemeinschaftsbildung» mit der Schlossgartengemeinschaft, «Sehen ist Lieben» mit Achim Ecker und Ina Meyer-Stoll aus dem ZEGG oder «Von Herzen sprechen und hören» mit Cornelia und Marco Principi aus der Kirschblüten-Gemeinschaft.